Brust OP - Operative Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Informationen zur operativen Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Bruststraffung



Die weibliche Brust verändert aufgrund äußerer Umstände lebenslang ihre Größe und Form. Durch den Alterungsprozess oder das Wachsen der Brüste in der Schwangerschaft kommt es oft zu einer Erschlaffung des Gewebes, das dann das Gewicht der Brüste nicht mehr halten kann. Die Folge ist die umgangssprachlich bezeichnete „Hängebrust“. Viele Frauen fühlen sich deswegen unattraktiv und in der freien Ausübung ihrer Sexualität gehemmt.

Um ihre in ihren Augen verlorene Attraktivität und ihr Selbstbewussten zurückzugewinnen, wünschen sich viele Frauen eine Bruststraffung.

Diese kann man sowohl mit einer Brustverkleinerung als auch mit einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate kombiniert werden, um einen formschönen Busen zu modellieren.

Bei dieser Art der Schönheitsoperation wird in der Regel Brustwarze und Drüsen nach oben verlegt und die überschüssige Haut entfernt. Die Schnitte und Methoden ähneln hierbei weitestgehend denen der Brustverkleinerung, d.h. den Brustwarzenschnitt, den Längsschnitt, den T-Schnitt und den L-Schnitt.

Bei den Vorbereitungen auf die OP werden im Beratungsgespräch die persönlichen Voraussetzungen abgeklärt und der Verlauf der Schnitte bei der Patientin angezeichnet, so dass man sich schon früh das Ergebnis in etwa vorstellen kann.

Lässt man nur die Brust straffen geht der Eingriff je nach Brust recht schnell (ca.2 Stunden), wird der Busen aber zusätzlich noch vergrößert, muss man mit einer längeren Brustoperation (mindestens 4 Stunden) rechnen.

Die Drainagen können 1-2 Tage nach der Operation entfernt werden; in der Nachsorgezeit, direkt nach der OP sollte man sich erst einmal erholen und möglichst längere Bewegungen vermeiden; außerdem sollte noch 1-2 Monate ein Stütz BH getragen werden. Sportliche Aktivitäten und UV-Licht sollten frühestens nach einem halben Jahr erst wieder aufgenommen werden, um die Nähte und das Gewebe nicht unnötig zu strapazieren.

Kosten und Risiken der Behandlung sollten in jedem Fall vorher in einem Beratungsgespräch mit dem Arzt geklärt werden, denn jeder Busen ist anders und bedarf daher einer individuellen Behandlung, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.