Brust OP - Operative Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Informationen zur operativen Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Brustverkleinerung



Im Gegensatz zur Brustvergrößerung, die meist aus psychologischen Gründen geschieht, ist eine Brustverkleinerung oft medizinisch notwendig, da ein zu großer Busen bei der Patientin auch zu anderen gesundheitlichen Problemen führen kann. Streng genommen wäre die Brustverkleinerung dann weniger eine Schönheitsoperation, sondern eher eine medizinisch berechtigte Maßnahme. Das Gewicht großer Brüste verursacht bei vielen Patientinnen Haltungsschäden sowie Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich und Probleme der Wirbelsäule können hierdurch verursacht werden. Aber auch hier können wieder psychologische Schädigungen wie beispielsweise Depressionen auftreten.

In schweren Fällen können die Kosten sogar von der Krankenkasse übernommen werden, da der Eingriff als medizinisch notwendig eingestuft wird.

Aber auch bei einer Brustverkleinerung müssen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen werden. Da es sich hierbei immer noch um einen chirurgischen Eingriff handelt ist es unbedingt notwendig sich vorher genau über den Ablauf der Operation und die möglichen Risiken aufklären zu lassen bevor man die Entscheidung für diese Art von Brustoperation trifft.

Bei der Brustverkleinerung wird ein entsprechender Teil des Fett- und Drüsengewebes weggenommen und danach, meist mit einer zusätzlichen Bruststraffung, die Brust neu geformt. Das Ergebnis sollte ein kleinerer und formschöner Busen sein, mit dem die Patientin zufrieden sein kann.

Der Eingriff kann auf verschiedene Arten erfolgen:

Beim Brustwarzenschnitt führt der Schnitt einmal (O-förmig) um die gesamte Brustwarze, dann wird die entsprechende Menge an Gewebe entnommen und die überschüssige Haut entfernt und die Brustwarze danach neu eingenäht. Vorteil dieser Methode ist, dass sich die Narben kaum sichtbar am Rand des Brustwarzenvorhofs befinden; dafür kann die Form der verkleinerten Brüste nicht ganz so schön modelliert werden wie bei anderen Schnitttechniken.

Beim Längsschnitt verläuft der Schnitt auch O-förmig um die Brustwarze und senkrecht über die Unterbrust zu Unterbrustfalte hin. Die Narben verheilen bei dieser Methode recht gut, aber auch hier könnte man beim Formen der Brust bessere Resultate erzielen.

Bei der so genannten „L-Technik“ wird der Schnitt O-förmig um die Brustwarze angesetzt und verläuft senkrecht Richtung Unterbrustfalte, wo er dann L-förmig nach innen geführt wird. Bei dieser Art der Schnittführungen kann man schon recht gute Ergebnisse bezüglich der späteren Busenform erzielen, allerdings liegen die Narben recht unvorteilhaft.

Bei der „T-Technik“ wird O-förmig um die Brustwarze herum geschnitten, senkrecht über die Unterbrust Richtung Unterbrustfalt und in dieser Falte nochmals waagrecht nach beiden Seiten (T-förmig). Die Brust kann auf diese Weise sehr gut modelliert werden, so dass danach eine wohlgeformte Brust das Ergebnis ist. Allerdings entstehen bei dieser Technik auch die größten Narben.

Welche Technik für die Patientin am besten geeignet ist, muss in einem vorausgehenden Gespräch und nach den persönlichen Voraussetzungen ihres Busens gerichtet werden.

Dauer des Eingriffs liegt bei ca. 2-3 Stunden. In der Folgezeit der OP ist eine längere Ruhefrist (ca. 3 Wochen) einzuhalten und es sollte ein Spezial-BH getragen werden.